Sonntag, 13. Januar 2013

Die Engel passen die Art der Kontaktaufnahme den unterschiedlichen

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Bedürfnissen der Menschen an. Manche können die Engel als Stimmen im Kopf wahrnehmen – sicher nicht als Schimpfwörter, sondern als Eingebungen voller Weisheit, Frieden und Erleuchtung. Johanna von Orleans (1412-1431) vernahm im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal die Stimmen der Engel. Einige Legenden besagen, daß es der heilige Michael war, der zu ihr gesprochen hat, in anderen historischen Schriften heißt es, es wäre der Engel Gabriel gewesen. Wir alle kennen die Geschichte der heiligen Johanna und wissen, wie sehr sie den französischen Soldaten Kraft gegeben hat. Wir wissen auch, daß sie der Hexerei bezichtigt wurde und für ihren Glauben auf dem Scheiterhaufen starb.

Johanna fand ein unglückliches Ende (sicher eine Folge des Patriarchats in jener Zeit), wir wissen aber auch von vielen anderen Menschen, die von Engeln geführt wurden. Thomas von Aquin (1225-1274) war Student von Albertus Magnus und wird von einigen Historikern auch »der Engelarzt« genannt. Die römisch-katholische Kirche schätzt ihn als ihren größten Theologen und Philosophen. Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens im Dienst seines Ordens und schrieb die »Summa Theologica«, in der er eine genaue Beschreibung von der Existenz der Engel gibt. Es hat den Anschein, daß er für die Botschaften seiner Engel wie ein Medium fungierte und die himmlischen Gedanken, die er auf diese Weise empfing, niederschrieb, um sie anderen Menschen mitzuteilen. (Ich persönlich schätze Thomas von Aquin, denn er hielt viele Schriften des Apostel Paulus für falsch.)

Andere Menschen erhalten von den Engeln Botschaften in Träumen. »Das Buch Mormon« wurde zum ersten Mal im Jahr 1830 in Palmyra, New York, veröffentlicht. Die Mormonen sehen dieses Buch als ein von göttlichen Wesen inspiriertes Werk an, das Joseph Smith in einem Traum übermittelt wurde (Gerüchten zufolge war Joseph Smith tatsächlich ein Zeremonienmagier). Die Legende von der Religion der Mormonen hat ihren Ursprung im Jahr 600 v. Chr.. noch vor der Zerstörung Jerusalems. Eine hebräische Familie floh aus der Stadt und reiste mit dem Schiff nach Nordamerika. Aus ihren Nachfahren entstanden zwei Nationen – zum einen die Urväter der nordamerikanischen Indianer. Die andere Nation wurde vermutlich von der ersten vernichtet. Die Berichte der Ältesten der überlebenden Nation erzählen von der Erscheinung eines Propheten, den sie für Jesus Christus nach seiner Hinrichtung hielten.

Diese Botschaft wurde auf goldenen Tafeln von einem anderen Propheten namens Mormon aufgezeichnet. Sein Sohn Moroni vergrub diese Tafeln, und sie blieben 1400 Jahre lang verborgen, bis Moroni Joseph Smith als Engel erschien und ihm zeigte, wo er die Tafeln finden und wie er sie übersetzen konnte. Seine Übersetzung wurde als »Das Buch Mormon« bekannt. Nachdem Joseph die Tafeln übersetzt hatte, wurden sie den Engeln zurückgegeben und danach nie wieder gesehen. Schließlich gibt es auch Menschen, zu denen die Engel in Visionen sprechen. Zwei aus dieser Gruppe können als Hellseher gelten (Johanna von Orleans und Joseph Smith), denn ihre Legenden berichten, daß sie die Engel tatsächlich »sehen« konnten. Es besteht Uneinigkeit darüber, ob diese Wahrnehmung im Wachzustand oder in einem Alpha- oder Thetazustand (der in der Meditation auftreten kann) stattgefunden hat. Bei den Nachforschungen für dieses Buch habe ich einige Zeit damit verbracht, im Internet nach Informationen zu su17 chen. Schon beim bloßen Durchsehen der allgemeinen Mitteilungen auf den boards stieß ich auf viele Menschen, die behaupten, selbst Engel gesehen oder deren Wirken in ihrem Leben erfahren zu haben.

Es gibt natürlich noch viele andere Beispiele, die ich hier aufführen könnte, aber das ist nicht der Sinn dieses Buches. Sie werden Ihre eigenen Erfahrungen mit Engeln machen können.

Nun ist der richtige Zeitpunkt, um zum ersten Mal einem Engel

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zu begegnen. Dies ist kein Grund zur Aufregung, denn es sollte nicht allzu schwer sein. Es gibt dafür nur eine wichtige Voraussetzung: Sie müssen absolut ernsthaft sein, wenn Sie einen Engel rufen. Zuerst sollten Sie in aller Ruhe überlegen, warum Sie Kontakt mit dem Bereich der Engel aufnehmen wollen. Seien Sie dabei ganz ehrlich zu sich selbst.

Möchten Sie etwas in Ihrem Verhalten oder in Ihrer Lebensweise verbessern? Gibt es einen wunden Punkt in Ihrem Leben, den Sie heilen möchten? Oder sind Sie ganz einfach nur neugierig? Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Antwort, es eilt nicht. Wenn Sie soweit sind, schreiben Sie eine Suchanzeige für einen Engel auf ein Blatt Papier oder eine Karteikarte. Ich scherze nicht. Entwerfen Sie in Ruhe eine Anzeige, als ob Sie einen Lehrer, einen Freund oder jemand ansprechen möchten, der eine Dienstleistung anbietet. Ein Beispiel dafür würde etwa so lauten:

SUCHE

Engel aus dem himmlischen Raum. Ich suche einen Engel, der mir helfen kann, mein Selbstwertge27 fühl zu stärken und sich dabei auch von meinem Starrsinn nicht abschrecken läßt.

Oder: SUCHE

Engel, der mir bei meinen Geldproblemen helfen kann. Ich suche liebevolle Unterstützung für den Aufbau von Frieden und Wohlstand in meinem Leben. Wenn Sie mit Ihrer Anzeige fertig sind, nehmen Sie sie zur Hand, schließen die Augen und konzentrieren sich darauf, ein Lichtwesen in Ihre Nähe zu bringen. Lesen Sie Ihre Anzeige laut vor, wenn Sie das Gefühl haben, das könnte hilfreich sein. Sorgen Sie sich nicht um die richtige Form – es gibt keinen falschen Weg, um einen Engel um Hilfe zu bitten, solange Sie ernsthaft und respektvoll bei der Sache sind. Wenn Sie möchten, können Sie dazu das folgende kleine Gebet sprechen:

Ihr himmlischen Heerscharen, hört meine Bitte Der strahlende Segen möge auf allen ruhen Ost und Süd, West und Nord Ich bin bei Euch und rufe Euch Unsichtbarer Freund, Botschafter der Liebe Schick mir Hilfe aus der anderen Welt.

Wenn Sie damit fertig sind, stecken Sie das Papier in Ihre Jackentasche oder heften Sie es irgendwo an Ihre Kleidung, wo es nicht zu sehen ist. Sie sollten auch nicht sofort allen Leuten von Ihrer Engel-Suchanzeige erzählen, damit Störungen durch die negativen Gedanken anderer Menschen ausgeschlossen werden. Wenn Sie die erbetene Hilfe erhalten haben und sich gerne einer aufgeschlossenen Person Ihres Vertrauens mitteilen möchten, dann sollten Sie das aber unbedingt tun. Vermeiden Sie jedoch, Freunden oder Familienmitgliedern davon zu erzählen, die sich vermutlich darüber lustig machen würden.

Ein altes Zaubersprichwort sagt: »Geheimnisse sind nicht für Narren bestimmt.« Die anderen Menschen werden ihren eigenen Weg zur gegebenen Zeit gehen, ohne daß Sie dabei als Stolperstein fungieren müssen. Erwarten Sie bitte nicht, daß Ihnen Ihr Engel sofort in aller Pracht mit Posaunen und Trompeten, Glorienschein und Gold- und Silberglanz erscheint.

Engel arbeiten oft auf sehr subtile Weise. Vielleicht erhalten Sie ein Stellenangebot von einer ganz unerwarteten Seite, oder es meldet sich plötzlich ein Freund, der Ihnen hilft, eine Krise zu überwinden. Möglicherweise finden Sie die Antwort, nach der Sie suchen, in einem Buch, das Ihnen in die Hände fällt. Wenn die Engel am Werk sind, gibt es keine Zufälle. Es liegt bei Ihnen, Ihre Wahrnehmung zu schärfen, denn wenn Ihre geistigen Augen offen sind, werden Sie überall Engel entdekken.